Menschen, die unter einer Erdnussallergie leiden, leiden unter einer Nahrungsmittelallergie Typ I. Kurz nach der Einnahme von Erdnüssen zeigen sich Verdauungs-, Herz- und Atemwegsbeschwerden sowie Hautirritationen.

Die Erdnussallergie kann so schwer verlaufen, dass sie zum Tode führt. Die einzige Möglichkeit zur Vorbeugung ist, strikt erdnussfrei zu leben. Eine Empfehlung für Betroffene lautet, immer ein Notfallset bei sich zu haben, um jederzeit reagieren zu können.

Da eine Erdnussallergie extrem heftige Symptome nach sich ziehen kann, ist auch von dem Gebrauch von Erdnussöl abzuraten. Das Risiko ist einfach zu hoch und die möglichen allergischen Reaktionen nicht zu unterschätzen.


Symptome der Erdnussallergie

Eine Erdnussallergie schlägt sich im Verdauungstrakt, auf der Haut und auf die Atemwege nieder. Typische Symptome sind:

  • laufende oder verstopfte Nase sowie Schnupfen
  • drängender Juckreiz
  • Nesselfieber
  • starke Hautrötungen
  • lokale Schwellungen, zum Beispiel an der Lippe
  • Übelkeit und Erbrechen
  • krampfartige Bauchschmerzen
  • Durchfall
  • Atemnot und Husten
  • Gefühl der Enge im Hals
  • Veränderung der Stimmlage

Bei einem schweren Verlauf der Symptome kann es zu einem anaphylaktischen Schock kommen. Dabei sind plötzlich mehrere Organe betroffen, die ihre Tätigkeit einschränken. In Kombination mit den oben bereits genannten Symptomen kann es zu Herzkreislaufbeschwerden kommen (stark abfallender Blutdruck, rasender Herzschlag, Schockzustand und Bewusstlosigkeit).

Außerdem ist das zentrale Nervensystem betroffen, was sich mit Krämpfen, Kopfschmerzen und Angstzuständen äußert. Da die Symptome teilweise biphasig verlaufen, ist eine zweite Reaktion innerhalb von ein bis acht Stunden nach der ersten Reaktion möglich.

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Ursache der Erdnussallergie

Ursache für die Erdnussallergie sind Erdnüsse in jeglicher Form. Der konkrete Auslöser ist das Ara-h-Allergen. Es ist ein Protein, das auch in kleinsten Spuren von Erdnüssen enthalten ist. Manche Menschen reagieren nur auf den Genuss von Erdnüssen mit einer Allergie, bei überempfindlichen Menschen kann die Allergie durch Hautberührung oder Inhalation ausbrechen. Die Verteilung von Erdnussspuren in der Luft ist zum Beispiel in Flugzeugen über die Lüftung denkbar.

Das Problem ist, dass Erdnüsse in zahlreichen verarbeiteten Lebensmitteln zu finden sind oder als Verunreinigung in anderen Lebensmitteln vorhanden sind. Ein Rundum-Schutz ist somit nicht leicht zu bewerkstelligen.

Notfallset bei Erdnussallergie

In der Praxis hat sich bewährt, wenn Betroffene jederzeit ein Allergie-Notfallset bei sich führen. Inhalt des Notfallsets sollte eine Adrenalin-Fertigspritze sowie ein Antihistaminika-Präparat sein. In der Schweiz umfasst ein Allergie-Notfallset zusätzlich Glucocorticoide. Von enormer Bedeutung ist der richtige Umgang. Die Betroffenen sollten aufgeklärt sein und auch Angehörige müssen Bescheid wissen. Die Adrenalin-Fertigspritze soll nur dann zum Einsatz kommen, wenn die allergische Reaktion extrem ist. Grundsätzlich ist die ärztliche Behandlung bei akuten Reaktionen empfehlenswert.

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