Die Hauptanbaugebiete von Erdnüssen liegen in Westafrika, in Süd- und Nordamerika. Darüber hinaus werden auch in Indien und China Erdnüsse angebaut. Der Export des würzigen Erdnussöls aus dem asiatischen Raum hat einen hohen Stellenwert, gehört es doch zu den traditionellen Lebensmitteln Asiens.

Erfahren Sie in diesem Artikel mehr über den Anbau von Erdnüssen, insbesondere zur Befruchtung und Kernbildung sowie zur Reifezeit und Ernte von Erdnüssen in den diversen Anbaugebieten Afrikas und Amerikas.


Befruchtung und Kernbildung

Angebaut werden die Erdnüsse im Freiland. Die Erdnusspflanze gehört zur Art der Schmetterlingsblütlern. Ihre Wachstumshöhe beträgt unkultiviert ca. 80 cm. Unter Anbaubedingungen wird sie jedoch auf einer Höhe von etwa 30 cm gehalten. Bei der Erdnusspflanze handelt es sich um ein krautiges Gewächs, das seine Blütezeit zwischen Mai und August hat.

Die Blüten sind gelb und duftend. Sie erscheinen jedoch nur kurz und werden von Insekten zügig bestäubt. Sobald die Blüten befruchtet sind, senken sich die Stängel Richtung Erdboden ab. Aus den bestäubten Blüten wachsen nun die Erdnüsse im Boden. Die unterirdisch wachsende Erdnuss erreicht eine Länge von 2-6 cm. Der Durchmesser beträgt ein bis anderthalb Zentimeter.

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Reifezeit und Ernte

Die Kerne werden von einer holzigen, dunkelbraunen, trockenen und ungenießbaren Fruchthülle umgeben. Bis zu sechs Samenkerne finden in ihr Platz. Der Reifezeitpunkt liegt in Abhängigkeit vom Blüte- und Befruchtungszeitpunkt zwischen Juli und September. Für die Ernte wird die gesamte Pflanze aus der Erde herausgenommen. Die Früchte werden aus dem Wurzelballen herausgelöst und gereinigt.

Befreit von Erdresten und Wurzelwerk wird sie nun dem nächsten Schritt zugeführt: Die Erdnüsse müssen nun – so wie sie sind – zum Trocknen abgelegt werden. Dabei darf die Trocknungs-Temperatur nicht zu hoch sein, weil die Erdnüsse sonst schrumpelig und trocken werden. Sie sind dann zum Verzehr nicht mehr ideal. Der Trocknungsvorgang nimmt je nach Witterung und Standort zwischen drei und vier Wochen in Anspruch.

Die Erdnuss wird übrigens fälschlicherweise als Nuss bezeichnet, gehört sie doch zu den Erbsen-Gewächsen. Die Vorsilbe „Pea“ (Erbse) der englischen Bezeichnung „Peanut“ weist darauf hin.

Hinweis: