Erdnussöl lässt sich auch für medizinische und pharmazeutische Zwecke einsetzen. Man macht sich dabei die „aufweichende Wirkung von Erdnussöl“ zu Nutze.

Somit ist eine häufige medizinische Anwendung das Einweichen von hartem Stuhl. Eine gängige Anwendung ist der Einsatz im Klistierball. In den Enddarm verabreicht sorgt das Erdnussöl dafür, dass harter Stuhlgang geschmeidig wird und in der Folge besser ausgeschieden werden kann.

Das ist besonders bei der Pflege von bettlägerigen und schwerkranken Patienten hilfreich, denn das Öl belastet den Körper nicht und schafft schnell Abhilfe und Erleichterung.

Desweiteren sind hartnäckige Hautprobleme mit Erdnussöl zu lindern, vor allem wenn extrem trockene Haut eine Begleiterscheinung der Hautbeschwerden sind. Hier kann das Erdnussöl tief in die Haut eindringen und selbst trockenste Haut z.B. bei Ekzemen oder Neurodermitis aufweichen und die Heilung fördern.


Erdnussöl als Träger fettlöslicher Wirkstoffe

Erdnussöl enthält ungesättigte Fettsäuren und Triacylglyceriden. Beides nimmt Einfluss auf den Cholesterinspiegel und senkt ihn ab. Erdnussöl dient außerdem als Trägerstoff für die äußerliche und innerliche Anwendung von fettlöslichen Wirkstoffen. Es ist zum Beispiel als Öl für Augentropfen im Einsatz, als Zäpfchen oder zur Verabreichung von Hormonen mit Depotwirkung.

Erdnussöl weicht aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung harten Schorf auf und hilft gut gegen Schuppen im Kopfbereich. Selbst bei schlimmen Ekzemen entfaltet es seine positive Wirkung. Chronische Ekzeme, eingetrocknete Ekzeme und bereits verhornte Ekzeme können unter der Einwirkung von Erdnussöl aufweichen und mit der Abheilung beginnen.

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Erdnussöl gegen trockene Haut

Gehärtetes Erdnussöl wiederum ist Basis für Salben und Cremes. Aufgrund seiner chemischen Struktur nimmt das Erdnussöl ein großes Wasservolumen auf und ist deshalb ideal für die Anwendung von Hautpartien geeignet, die generell unter Feuchtigkeitsverlust leiden wie zum Beispiel Knie oder Ellenbogen.

Im Zusammenhang mit Salben, die gegen Muskel-, Gelenk- und Rheumaschmerzen eingesetzt werden, ist Erdnussöl ebenfalls im Einsatz. Es findet bei der Pflege von trockenen Nasenschleimhäuten und als Grundlage für Erkältungscremes Anwendung. Allerdings ist der Einsatz in der Pharmazie und Medizin rückläufig, da die Haltbarkeit nur begrenzt ist.

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